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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Rückblick Herbst und Photovoltaik

Hallo zusammen,

nach den mit reichlich Essen verbundenen Feiertagen und unserem vorweihnachtlichen Urlaub rund um den Golf von Mexiko, nutze ich die träge Phase mal, um ein kleines Update zu geben, was sich in der Zwischenzeit getan hat.

Der Herbst hat einige schöne Farben in unseren Garten gezeichnet, was auch so geplant war, aber wenn es dann wirklich so kommt, freut man sich doch noch mal mehr.

Der Amberbaum machte seinem Namen alle Ehre und strahlte in einem leuchtenden Bernsteinton.

Der Spindelstrauch war schon etwas früher dran und bildete einen schonen roten Farbtupfer.


Wenn noch jemand irritiert war, warum der Liebesperlenstrauch den Namen hat, hier ist der Grund dafür ;-)


Vor dem Haus wechselte der Ahorn langsam von oben nach unten seine Farbe und strahlte letztlich mit der Haustür um die Wette. Wirklich schade, dass nicht jeden Tag so ein tolles Wetter wie auf den Bilder war, sonst hätten wir die Farbenpracht noch viel mehr genießen können.



Auf einer Gartenausstellung haben wir eine Freischwingerfigur mitgenommen, die einen Kolibri darstellen soll. Wie zu sehen wird die Figur aber auch als Landeplatz gut angenommen.


Auf der technischen Seite haben wir auch aufgerüstet und die schon von Anfang an eingeplante Photovoltaikanlage einbauen lassen. Am Anfang war eine Indach-Anlage geplant, die wir allerdings jetzt in eine ganz normale Aufdach-Anlage geändert haben. Letztlich sieht das auch nicht sooo schlimm aus und wir sehen das Haus ja nun meistens von innen. 
Glücklicherweise hatten wir die nötigen Kabel vom Dach in den Keller schon beim Stellen des Hauses gleich mit verlegen lassen, was die Installation deutlich vereinfacht hatte.


Wir haben uns für eine Anlage des Herstellers E3/DC Typ S10 mit eingebautem Speicher entschieden. Alle Komponenten des Systems sind in einem Gehäuse untergebracht, zudem verfügt es über eine Notstromfunktion, die uns im Falle eines Stromausfalls komplett vom Netz trennt und, sofern die Akkus geladen sind, dann autark mit Strom versorgt, bzw. uns tagsüber den produzierten Strom dann selbst verwenden ließe.
Bei der ganzen Technik in unserem Haus war das auch ein ganz positiver Nebeneffekt.


Natürlich lässt sich die Arbeit der Anlage am Gerät selbst, aber auch am PC oder per App überwachen. Dazu werden alle aktuellen Werte in einer Grafik angezeigt,



oder die Langzeitwerte Tag/Woche/Monat/Jahr entsprechend aufsummiert.


Die Anlage hat 8,6 kWp und einen 9 kW Speicher. Die Idee ist natürlich, so weit wie möglich den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, da die Einspeisung nicht mehr lukrativ ist. An dem Tagesbeispiel vom 20.12. ist das ganz gut zu erkennen. Nachdem der Speicher voll war, ist der überschüssige Strom verkauft worden, danach hat der Akku das Haus bis 7 Uhr am nächsten Morgen komplett versorgt. Zugegeben, wir waren an dem Tag im Urlaub, daher kein Verbrauch von Spül-, Wasch- oder Kaffeemaschine, aber es war eben auch ein Wintertag. 

Alles in Allem bin ich bisher nicht unzufrieden und freue mich auf möglichst viele Sonnentage im nächsten Jahr.

In diesem Sinne vielen Dank an alle Leser (bisher fast 44.000 Zugriffe) und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!

Bis 2017,
Mike