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Sonntag, 29. November 2015

Grün im Winter

Hallo allerseits,

kurz vor dem Jahresende sind wir letzte Woche mit dem 2. Abschnitt Gartenbau fertig geworden, zwar rund 6 Wochen später, als wir eigentlich geplant hatten, aber leider waren unsere Gärtner anderweitig verplant :-(
Etwas ärgerlich, da wir schon seit Anfang des Jahres intensiv mit der Firma geplant hatten und die Einplanung für den zweiten Teil hätte fix erfolgen können, nachdem der erste Teil im Juni beendet war.

Das Programm wurde aber trotz recht widriger Wetterverhältnisse abgespult und Regen und Schnee, sowie dem damit verbundenen Matsch getrotzt. Um den Rasen vorzubereiten musste 3 Ladungen Matsch abgefahren und durch neue Erde ersetzt werden - eigentlich nicht nötig, da der Boden an und für sich gut gewesen ist. Wir sind jetzt mal gespannt, wie sich das kostenmäßig auswirkt, da wir den verspäteten Start und das damit verbundene schlechte Winterwetter nicht zu vertreten hatten.

Naja, es ging dann am letzten Mittwoch mit den Vorbereitungen für den Rasen weiter, die allerdings erstmal mit Schneeschippen begonnen werden mussten, da es just in der Nacht ganz ordentlich geschneit hatte. Rollrasen Ende November im Schnee - wir sind mehr als gespannt, ob die Sache noch angeht. Laut Gärtnern klappt das noch, sonst hätten sie ihn nicht gelegt. Wir werden sehen...


Nach dem Austausch der Erde und der Aufarbeitung mit dem entsprechenden Substrat kam dann finally der Rasen. Sah ein wenig danach aus, als ob wir auch noch eine Rasenheizung hätten, da ringsum überall Schnee lag, außer auf unserem neuen Rasen ;-)


Der Rasen war neben den Steinarbeiten der größte Brocken in unserem zweiten Abschnitt. Zusätzlich wurden aber auch noch ein paar andere Punkte abgearbeitet:

Neben der Garage an der Abfahrt der Nachbarn ist der Anschluss an die Pflastersteine jetzt sauber gelöst worden. Da unser Grundstück ein klein wenig schief zuläuft und die Abfahrt auch noch ein Gefälle hat, war hier eine clevere Lösung gefragt, die hier aus kleinen Pflastersteinen, einem Metallblech und einem größeren Granitwürfel besteht - erfüllt seinen Zweck und sieht gut aus.


Zum Nachbarn auf der Nordseite haben wir uns des morschen Jägerzauns entledigt und nun steht hier ein recht normaler, anthrazitfarbener Stabgitterzaun. Wenn die beiden Apfelbäume wieder grün sind und die Bepflanzung ergänzt ist, dann sieht man ihn wahrscheinlich eh kaum noch.


Zu den Nachbarn im Süden wurde der grüne Stabgitterzaun wieder geschlossen und mit einem kleiner kleinen Toranlage ergänzt. Damit ist jetzt zauntechnisch wieder alles im grünen Bereich und die "Zwangsöffnung" für die Baggerzufahrt passé.


Als letzten Programmpunkt wurde nochmal Beton in den Mischer befördert und der Schirmständer für unseren Ampelschirm auf der unteren Terrasse, sowie eine Metallstele einbetoniert. 
Letztere hat schon für diverse Nachfragen aus der Nachbarschaft gesorgt, nach dem Motto "was ist das rote Ding da", "Was macht das" oder "Wofür ist das gut" - nun ganz einfach: es gefällt uns !

Wir haben die Stele (180x50x10) in dem gleichen RAL Ton unserer Haustür anfertigen lassen, um das Thema hinter dem Haus wieder aufzugreifen. Mittlerweile habe ich der Stele auch schon einen Bodenstahler verpasst, der sie auch bei Dunkelheit schön in Szene setzt.

Nach unserer Meinung, einfach ein kleiner Hingucker im Garten!

Die Hecken gehören zum Nachbarn im Osten und wir werden auch hier rechts und links der Stele noch Bepflanzung nachziehen.


So, nach der ganzen Arbeit sieht die Gesamtansicht hinter dem Haus nun so aus:



Dann bis zum nächsten Mal und einen schönen ersten Advent,
Mike

Sonntag, 22. November 2015

Verdunkelung + Gartenbau Teil 2

Hallo,

ja, uns gibt es auch noch!

In der letzten Zeit ist allerdings nicht so viel bei uns passiert, so dass sich das bloggen nicht gelohnt hätte. Mittlerweile sind aber die drei nachträglich georderten Schrägjalousien im Giebel nach Osten eingebaut worden, somit ist die Morgensonne nun in die Schranken verwiesen worden. Leider kamen die ersten beiden Jalousien für das Trapezfenster erst in einer etwas zu kurzen Variante, daher mussten nochmals neue bestellt werden. Das hat aber dann im zweiten Anlauf auch gepasst. Im gleichen Zuge wurde auch eines der Dachflächenfenster vom Hersteller getauscht, da wir von Anfang an diverse Probleme mit dem Teil hatten.

Sie sieht die Rückseite jetzt bei voller Verschattung und dem ganzen Unkraut aus:


Hier die drei Jalousien im Detail - die im Trapezfenster besteht wegen der Geometrie aus zwei kleinen Jalousien.


Da wir die Einbautaschen im Dach schon hatten vorrüsten lassen, war der nachträgliche Einbau nicht so schwierig und die Verschattungen verschwinden jetzt wie gewohnt im Dach.


Damit können wir jetzt auch der doch schon recht starken Morgensonne im Sommer Einhalt gebieten - OK ist in der jetzigen Jahreszeit nicht unbedingt das Thema, aber das wird sich ja auch wieder ändern.

Mittlerweile "wühlen" sich die Gärtner seit Mittwoch auch wieder durch unseren Garten, und haben schon deutliche Spuren hinterlassen. Es ist deutlich später mit dem Beginn des Einsatzes geworden, als wir geplant hatten, aber wir hoffen, dass wir noch den Großteil unseres Programms fertig bekommen.

Zuerst wurde mal wieder mit dem Roden des ganzen Unkrauts (das war ja mittlerweile knie- bis hüfthoch) begonnen, dessen Reste dann samt des obersten Bodenschicht abgezogen wurden - endlich sieht's hinter dem Haus jetzt auch wieder ordentlich aus. Leider war just ab Donnerstag Dauerregen angesagt - die Jungs haben uns schon echt leid getan, haben aber das Pensum voll durchgezogen. Respekt!

Das Zwischenergebnis nach drei Tagen sieht jetzt so aus. Nein, das ist nicht die Kontur eines Pools, sondern unserer späteren Rasenfläche, die mit den Rasenkantsteinen abgegrenzt worden ist. Wir haben uns hier für dicke Pflastersteine im Mass 60x30x8 entschieden, damit unser neues "Haustier" demnächst den Rasen schön kurz halten kann. Gemeint ist unser Rasenmähroboter, den wir auf den Namen "Shaun" getauft haben. Durch die breiten Steine kann er demnächst beim Grasen ordentliche Rasenkanten hinerlassen - so zumindest der Plan.


Leider sind am letzten Tag die Steine ausgegangen wodurch die Fläche leider noch nicht ganz geschlossen ist.


Von unten betrachtet sieht es dann so aus. Durch die drei Stufen von der Terrasse zum Rasen haben wir schon einige Zentimeter Höhenunterschied ausgeglichen




Zum Nachbarn nach unten haben wir zusätzlich noch eine Reihe 40cm hohe Bordsteine zur Trennung setzen lassen. Damit konnten wir noch zusätzlich einige Zentimeter Höhe gewinnen und damit wird unsere Rasenfläche schon fast eben, ohne dass wir jede Menge Erde anliefern oder bewegen mussten.


Beim Abziehen des Unkrauts kam dann auch leider zu Tage, dass wir von der vorhandenen Bepflanzung nur 4 Obstbäume, eine Aukube und der Flieder (oben auf dem Bild) erhaltenswert waren. Also werden hier noch einige neue Pflanzen Platz nehmen müssen. Wetterbedingt kann das aber evtl. erst nächstes Jahr werden - mal sehen, wie es mit dem Wetter in den nächsten Tagen so weitergeht.

In jedem Fall können wir uns über den Winter mit der Detailplanung und dem Pflanzplan beschäftigen.

Einen schönen Sonntag noch,
Mike

P.S.: wir haben mit einigen Partnerfirmen immer noch ein paar offenen Punkte in Sachen Sanitär, Beleuchtung und Möbel, daher werde ich demnächst mal einen 2. Teil zu meinem Post Die Peripherie  einstellen.