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Sonntag, 8. März 2015

Es werde Nacht

Hallo,

es ist vollbracht! Nun ist es endlich dunkel im Schlafzimmer, so wie wir es von Anfang hatten haben wollten. Das Glaselement ist schlussendlich durch ein ganz normales Wandelement ersetzt worden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die angedachte Folie wahrscheinlich auch nicht dunkel genug gewesen wäre. Die Lösung mit einem Rollladen in der Schräge hatten wir zwar mal ins Spiel gebracht, war aber für Davinci keine Option.

Also gut, dann doch Wand - diese Lösung hatte unsere Architektin gescheut wie der Teufel das Weihwasser, da die Optik leiden würde. Aber wir schlafen nun mal dunkel, da hilft auch keine Optik weiter. Hätten wir uns durchgesetzt gehabt, wäre uns die Riesen-Umbau-Aktion erspart geblieben - immerhin war fast das ganze Haus Baustelle.

Nach einem Tag war der Umbau erledigt und nun haben wir über dem Glaselement mit Tür eine Wand. Definitiv von Innen absolut unproblematisch.


Von Außen bietet sich dann dementsprechend dieser Anblick. OK, die Ansicht wirkt vielleicht etwas unruhiger, aber im Großen Ganzen finden wir die Optik jetzt nicht so daneben. Hier zählt außerdem der praktische Nutzen für die Bewohner - form follows function.


Zusammen mit den Innenarbeiten am Montag, wurden dann am Dienstag noch diverse Außenarbeiten, wie z.B. der Putzanschluss am freiliegenden Teil des Kellers nachgebessert und die bislang unmotiviert herumliegenden Kabel der Rollladenkästen wurden verkoffert. 
Jetzt sieht die Aussicht vom Balkon so aus:


Eine wirklich saubere Lösung, die auch sehr pflegeleicht ausschaut. Ist aber wohl nicht der Standard, da die Blenden erst auf unsere Nachfrage hin kamen - hier zum Vergleich der Ausgangszustand:



Die nächsten Tage, je nach Wetter, gibt es einen weiteren Tag mit Restarbeiten im Außenbereich und dann sollten wir erstmal durch sein.

Jetzt werden wir mal den schönen Frühlingstag noch nutzen - bis zum nächsten Mal,

Mike

Sonntag, 1. März 2015

Gutes Timing ist alles

Guten Morgen,

da im Moment nichts dramatisches passiert ist, nutze ich mal den ruhigen Vormittag um die Terminplanung und - treue von Davinci aus unserer Sicht zu durchleuchten.

Um das Ergebnis schon ein Stück vorweg zu nehmen, der erste Plan wurde um 4 Woche überzogen, was zum Einen an dem verspäteten Stromanschluss lag, zum Anderen - und das ist der größere Teil - an dem Unterschätzen unseres Projekts. Der Plan Nr. 1 basierte auf dem normalen Ablauf, der aber Hausgröße und verbaute Technik wohl nicht berücksichtigt (z.B. EIB/KNX kam überhaupt nicht vor) - daher war er eigentlich schon von vorne an zu optimistisch. Auch die Sache mit dem Hausanschlüssen ist eigentlich eine Davinci Sache gewesen, da wir den Bauherrenservice dazu gebucht hatten. Der Wechsel der von Anfang an vorgesehenen Sanitär und Elektrofirma führte auch nicht zu weniger Klärungsbedarf. Trotzdem hier nochmal dickes Lob an die beiden Gewerke - Top Job!

Erster Terminplan am 18.07.2014, somit nach Montagebeginn am 14.07.2014:


Nach fast drei Monaten der revidierte Terminplan, der sich insbesondere dadurch vom ersten unterschied, das nun die Haustechnik eingeplant war, die Maler später anfangen, aber immer noch mit 5 Wochen auskommen. Auch neu für uns war der Umstand, dass das Parkett nun vor dem Endausbau verlegt werden sollte und nicht im Anschluss. Dadurch musste in der Umsetzung das Parkett für mehrere Woche geschützt werden, hat aber trotzdem einige Macken abbekommen, die mittlerweile ausgebessert worden sind.

Laut Aussage eigentlich aller Gewerke werden Verspätungen am Anfang fast immer am Ende wieder aufgeholt - nun, dann waren wir wohl die berüchtigte Ausnahme.

Hausübergabe nun geplant am 12.12.2014, statt am 18.11.2014


Zweiter Terminplan 06.10.2014:

Interessanterweise ist in den  Davinci Terminpläne ein Soll-Ist Abgleich überhaupt nicht vorgesehen, daher habe ich mir mal die Arbeit gemacht und die beiden o.g. Terminpläne konsolidiert (blau = erster Plan; grau = zweiter Plan). In grün sind dann die tatsächlichen Arbeitstage mal dagegen gestellt. Hier fällt auf, dass am Anfang alles noch ganz gut in der Zeit war, dann aber besonders mit Beginn der Maler alles etwas anders wurde, was dann auch den 2. Terminplan nötig machte.

Unser Terminplan mit Soll-Ist-Vergleich:


Hier zeigt sich dann endgültig, dass das Thema Maler völlig unterschätzt worden ist - statt 5 Wochen waren es am Ende 3 Monate. Auch der Endausbau nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch und zog sich sogar noch über die Hausübergabe hinaus. Auch die teilweise mehrtägigen Lücken hatten uns schon verwundert.
Die Haussteuerung ist eine Koproduktion zwischen Elektrofirma und Systemintegrator gewesen, da der eine ohne den anderen nicht viel machen kann, daher erschienen während der für EIB/KNX geplanten Zeit die beiden Gewerke mal zeitgleich und mal versetzt.
Auffällig ist, dass in der zweiten Hälfte des Baus (nach dem zweiten Plan) deutlich mehr los war und Gewerke auch teilweise ohne eingeplant gewesen zu sein, erschienen sind.

Die Hausübergabe fand dann am 16.12.2014 statt.

Dazu noch eine Anekdote am Rande. Am Tag nach der Übergabe - die Arbeit war ja noch im Gange und wir haben schon die ersten Sachen eingeräumt - wurde plötzlich ein Blower-Door-Test durchgeführt, von dem wir bis dahin gar nichts wussten. Im Vorfeld hatten wir mal danach gefragt, als es um die KfW-Bestätigung ging, hätten da aber über 2.000 EUR für den Test bezahlen sollen. Daher haben wir die Sache über eine bessere Kellerdämmung gelöst. Damit war der Test für uns eigentlich erledigt, tja bis nach der Übergabe.
Just für den Tag hatte ich mit unserem Kaminbauer die finale Einweisung ausgemacht, die auch stattfand und der Kamin zum ersten Mal Feuer bekam. Kurz darauf wurde dann alles dicht gemacht und für eine Stunde durfte wegen des Test dann niemand mehr aus dem Haus oder hinein. Der Unterdruck hat dann jedenfalls Rauchgeruch aus dem Kamin gezogen und dadurch gab's eben geräucherte Handwerker (haben's aber locker genommen).
Hier wäre auch mal wieder eine Information vorab nett gewesen.

Das war dann unser kleiner Erfahrungsbericht in Sachen Terminen, der natürlich keinesfalls repräsentativ sein muss, da jedes Bauvorhaben schließlich anders ist.

Am Montag kommt die hoffentlich letzte Runde in Sachen Nacharbeit Innen - der Dauerbrenner "schwarzes Glaselement im Schlafzimmer" geht in die entscheidende Runde ...

Dann bis zur nächsten Woche,
Mike