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Samstag, 30. August 2014

Es wird wohnlich...

So, jetzt geht es tatsächlich an den Ausbau. Langsam können wir es kaum erwarten endlich einziehen zu können. Leider geht das noch nicht ganz so schnell, da es wirklich noch eine Menge an Arbeit zu erledigen gilt. Wenn alles klappt, sollten wir Mitte oder Ende November Übergabe haben. Ob das allerdings dann auch zum geplanten Umzug vor Weihnachten kommt, liegt aber an den Sanierungsmaßnahmen unserer Straße. Positiv ist, dass wir keine Probleme in der Bauphase hatten und auch haben werden, aber ob die Sache uns am Einzug hindert, ist leider noch nicht abzusehen. Aber das wird ein Thema für spätere Posts werden und die Erfahrungen mit öffentlichen Bauvorhaben und deren Terminen tragen auch nicht gerade zum Spannungsabbau bei...

Jedenfalls stand in dieser Woche der Kellerausbau durch Davinci und der Aufbau des Kamins durch unseren Kaminbauer auf dem Programm.

Seitens Davinci wurde wiedermal jede Menge Dämmmaterial und Holz herangeschafft - insbesondere letzteres kam in großen Mengen zum Einsatz und hat den Charakter des Betonkellers schon deutlich verändert. Aufgefallen ist mir als erstes der deutliche Holzgeruch im Untergeschoss, der vorher nicht da war.


Die Lattung wurde an allen Kellerwänden angebracht, die zu Räumen gehören, die später ausgebaut werden. In den restlichen Funktionsräumen wird der Beton lediglich gestrichen. Sieht schon irgendwie interessant aus, sozusagen Zebralook im Davinci Style.


Aber auch dieser Anblick war nur von kurzer dauer, da dann die Lattung mit den Rigipsplatten verkleidet worden sind, wie hier im Duschbad zu sehen. Was hier ausgespart worden ist, wird später durch die Abmauerung für den Waschtisch ausgefüllt. Sieht im Moment aber zugegeben etwas merkwürdig aus.


Nachdem ein Raum aber dann komplett mit den Rigips Platten verkleidet worden ist, sieht es schon ganz anders aus und wirkt viel wohnlicher. Was mit der Betondecke passiert, ist mir allerdings noch nicht ganz klar, aber das wird sich mit Sicherheit in den nächsten Wochen ergeben.


Wenn sich jetzt jemand fragt, wofür und vor allen Dingen wohin das Styropor gekommen ist, hier die Lösung. Wir haben den Keller im Bereich der ausgebauten Räume von Außen isolieren lassen, im Bereich der Funktionsräume ja nicht. Daher müssen die Wände, die Funktions- von Wohnräumen teilen, nochmal innen mit einer Dämmschicht versehen werden. Voila - hier ist das Styropor gelandet. Hier kommen im Laufe der nächsten Woche auch noch Rigips Platten drauf.


Während das die Woche im Keller gelaufen ist, haben unsere Kaminbauer im Erdgeschoss losgelegt. Ich war schon skeptisch mit dem noch recht frischen Estrich (wurde am Freitag gegossen), denn der Kamineinsatz wurde am Montagmorgen mit einem Kampfgewicht von ca. 230kg hereingerollt. Ich sah vor meinem geistigen Auge schon den Estrich Wellen schlagen, aber keine Spur - alles hat super gehalten. Glücklicherweise hatte die Erfahrung des Estrichlegers hier nicht getrogen.

Den Kaminbauer haben wir, wie schon gesagt, selbst ausgesucht und vergeben. Ob Davinci hier einen eigenen an der Hand gehabt hätte; keine Ahnung. Es wurde jedenfalls kein Ton in die Richtung gesagt. Während der Planungsphase kamen aber schon Fragen in Sachen Kamin auf, die wir nur mit einem Kaminbauer zusammen beantworten konnten, also haben wir gesucht und gefunden.

Von Montag an wurde fleißig gemauert, gespachtelt und verputzt, so dass der Kamin täglich weiter gewachsen ist. Der von Davinci gelieferte Fertigschornstein wurde in die Mauerung des Kamins einbezogen und da er schmäler ist als der Kamin selbst, blieb noch Platz, um neben dem Schornstein noch die Bohrung für die Verbrennungsluftzufuhr von außen zu machen. Die Häuser sind heute nämlich so dicht, dass die Zuluft für den Kamin nicht durch die Raumluft erfolgen kann.




Am Freitag dann war der Kamin mit Verkofferung soweit fertig. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gitter und Klappen und der letzte Putz, dann kann er zusammen mit dem Innenputz gestrichen werden. In dem Zusammenhang noch ein Tipp meinerseits. Im Schornstein, etwa in halber Höhe sieht man eine kleine viereckige Öffnung, die für die Drucküberwachung gedacht ist. Hier geht es um das allseits beliebte Problem, dass eine starke Dunstabzugshaube einen Unterdruck im Raum verursachen kann, wodurch bei laufendem Kamin Rauchgase in den Wohnraum gelangen können. Um das zu vermeiden, ist eine Sicherung vorgeschrieben, die genau das verhindern soll. Immer noch üblicherweise wird das über einen Fensterkontakt geregelt, der mit einem Schalter für die Dunstabzugshaube verbunden ist, was heißt, nur wenn das Fenster gekippt ist läuft der Dunstabzug. Gut wenn der Kamin an ist, da dann kein Unterdruck entstehen kann, schlecht aber wenn der Kamin gar nicht an ist - warum soll ich dann das Fenster kippen.

Für mich war das keine zufriedenstellende Lösung und komfortabel geht anders. Also haben wir nach Alternativen gesucht und sind in Form eines Unterdruckwächters fündig geworden. Das Gerät überwacht den Druck im Raum in Relation zum Druck im Schornstein und schaltet dann bei kritischen Verhältnissen die Haube ab. Wenn das Volumen im Raum groß genug ist, kann die Haube sogar eine Weile laufen, bevor die Abschaltung erfolgt, bzw. wenn der Kamin aus ist, wird gar nicht abgeschaltet - smarte Lösung! 


Mittlerweile war der Bezirksschornsteinfegermeister (was für ein Wort) auch schon mehrfach auf der Baustelle und zeigte sich zum Glück jedesmal sehr zufrieden, als er wieder gegangen ist. Es war wirklich hilfreich ihn schon in der Planungsphase mit in Boot zu holen.

Zum Schluss noch ein Beweisfoto, dass im August wirklich auch mal die Sonne geschienen hat ;-)


Ein schönes Wochenende noch!
Mike

Sonntag, 24. August 2014

Sänitär im Endspurt und Estrich

Hallo zusammen,

das war mal wieder eine richtig ereignisreiche Woche!
Bis Mittwoch waren die Herren Sanitär noch zu Gange und haben so fleißig gewerkelt, dass sie sogar einen Tag früher als geplant fertig waren. Mit den Jungs ist dann auch der Anhänger von dannen gezogen und nun zeigt sich die Front (fast) ungestört. 
Das Wetter war ja eher bescheiden, aber wir haben das mal unter der Rubrik "ausgiebige Dichtheitsprüfung" abgelegt. Dadurch hat sich aber auch schon gezeigt, dass trotz heftigen Regens, die Scheiben fast gar nicht dreckig geworden sind - die großen Dachüberstände scheinen also wirklich zu funktionieren. Damit dürfte die Befürchtung in Sachen allzu häufiges Fenster putzen passe sein.


Wie gesagt, innen war am Mittwoch alles soweit fertig und für den Estrich vorbereitet. In der Küche kann man schön sehen, dass unter der Stellen, an der sich die künftige Küchenzeile und der Kochblock befinden werden, die Heizschlangen nur sehr spärlich verlegt worden sind. Die beiden Rohre direkt neben der Wand sind zudem auch nur zwei Rückläufe - damit besteht also keine Gefahr, dass wir die Vorräte in den Schränken zu stark erwärmen. Ist schön zu sehen, wenn sich die Details aus der Planung bis in die Ausführung durchziehen. Die Anpassung der Fußbodenheizung genau auf unsere geplante Küche ist schon perfekt. 


Im Rest der Räume gab es dann Heizkreise satt. Ich gebe zu, dass ich mich beim fotografieren nicht mehr so ganz wohlgefühlt hatte, angesichts der sehr eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Obwohl uns die Heizungsbauer beruhigt hatten, dass wir ruhig darüber laufen können, wollte ich ja nichts beschädigen oder gar einen Springbrunnen im Wohnzimmer verursachen. Aber da die Heizung befüllt und getestet ist und auch schon läuft, ist wohl alles gut gegangen. Gewundert habe ich mich über die kleinen weißen Hütchen, die sich in jedem Raum fanden - hat mich an Abstandhalter auf einer Pizza erinnert, damit der Deckel der Transportbox nicht festklebt. Naja, die Lösung des Rätsels war dann aber eigentlich ganz einfach.


Es handelt sich um definierte Messpunkte für die spätere Messung der Feuchtigkeit des Estrichs. Innerhalb des kleinen Kreises, kann gefahrlos später eine Bohrung gemacht werden, ohne dass man Gefahr läuft, einen Teil der Heizung zu perforieren.


Sogar die begehbare Dusche hat eine Heizung bekommen ;-)


Im Technikkeller war dann auch alles fertig und soweit für den Estrich bereit. Hier laufen die Heizkreise vom EG und vom KG zusammen. Der Raum selbst bekommt keine Heizung, ich schätze aber mal, dass das es hier trotzdem nicht eisig sein wird. Die Stellmotore für die Heizkreise wurden in kleine Tüten verpackt und ordentlich beschriftet für die fertige Montage bereitgestellt.


Dann kam der Freitag - Tag des Estrichs. Ich konnte mir das nicht so ganz vorstellen, wie das laufen sollte, daher musste ich mir unbedingt einen Tag frei nehmen, was sich auch gelohnt hat. Schon um 7 Uhr kam der erste LKW und natürlich mit einer schönen Davinci Werbung auf dem Auflieger.


Kurze Zeit später kam LKW Nr. 2 dazu.


Nachdem beide LKW in Position waren, wurden die Fahrzeuge an die Wasserleitungen angeschlossen und die jeweils 700 Liter fassenden Tanks gefüllt. Da wir nur unsere normalen Gartenleitungen nutzen konnten, hat das einen Moment gedauert, aber letztlich hat es dann doch geklappt. Bei dem verwendeten Estrich handelt es sich um einen sog. Calciumsulfat-Fließestrich, der vor Ort angemischt wird und dann direkt eingebracht werden muss, da er schon kurz nach Mischung beginnt abzubinden. Daher auch nicht verwunderlich, dass ich schon nach eineinhalb Tagen auf den Estrich konnte, um mit der vorgeschriebenen Lüftung des Hauses zu beginnen - hätte ich nie geglaubt, dass das Zeug so schnell hart wird. Bis zur endgültigen Härte dauert es aber doch rund 4 Wochen.


Den Anblick musste ich unbedingt festhalten. Ob man nun ein "V" wie Victory oder Visitor sieht, oder wie ich als Star Trek Fan, eher den Gruß der Vulkanier, macht keinen Unterschied - in jedem Fall ein richtig cooler Anblick. Ach ja, das Wetter war wiedermal wie bestellt :-)


Dann ging es los, der Schlauch kam ins Haus und die Mischwerke fingen an zu arbeiten.


Der ganze Prozeß lief computergesteuert und wurde aus der Ferne bedient - HighTec vom Feinsten und das bei einem Gewerk, bei dem ich nicht damit gerechnet hätte. Absolut beeindruckend für mich als Laien.


Der Schlauch wurde zunächst unten aus dem Haus herausgezogen, damit der Gerätekeller als erster Raum drankommen konnte. Die Tür war ja wieder weg und die Heizungsbauer hatten eine kleine Holzkonstruktion gebaut, die den Estrich an Ort und Stelle gehalten hat, denn hier fehlt ja eine Türschwelle.


Nach rund 5 Minuten war die Sache erledigt und der erste Raum war fertig - sah doch gleich ganz anders aus.


 Nach dem Keller war dann das Erdgeschoss dran. Mit der gleichen Geschwindigkeit und ohne Unterbrechung wurde die komplette Etage mit Estrich gefüllt. Die ganze Aktion hat nicht einmal zwei Stunden gedauert, das Vorbereiten der LKW und hinterher das Aufräumen haben mehr Zeit in Anspruch genommen.


Da ich, wie gesagt, schon am Samstag zum Lüften in das Haus musste, konnte ich es mir nicht verkneifen am Sonntag dann auch mal die Kamera mitzunehmen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Das Raumgefühl ist völlig anders, jetzt wo der Boden um rund 17cm höher liegt, als der Rohfussboden und weil jetzt auch alles sehr sauber und aufgeräumt wirkt.


Eigentlich könnte man doch fast schon einziehen ;-)


Auch das Bad, dass besonders viele Elektroleitungen und Wasserleitungen aufnehmen musste, sieht jetzt richtig ordentlich aus. Hier sieht man auch einen der weißen Messpunkte ganz gut.


Im Keller ist der Bodentank jetzt auch als solcher zu erkennen - mal sehen, wie das aussieht, wenn der endgültige Bodenbelag drauf ist.


Und zu guter letzt auch noch der Technikraum, der damit fast fertig ist, da der Boden hier später nur noch gestrichen wird und keinen weiteren Belag bekommt.


Für die nächste Woche steht der erste Teil des Innenausbaus an und am Montag kommt auch unser Kaminbauer. Ich schätze, damit habe ich nächste Woche wieder so einiges zu berichten.

Bis denn,
Mike

Sonntag, 17. August 2014

Sanitär die 4. (und vorletzte)

Moin Moin,

so, eine weitere Woche ist vorbei, also mal wieder Zeit den wöchentlichen "Wasserstand" durchzugeben. Außen hat sich diese Woche nicht ganz so viel getan. Auf der Straßenseite wurde die Absperrung und der Bauzaun abgeholt und schon sieht die ganze Sache viel aufgeräumter und fertiger aus. Wenn der Anhänger nächste Woche noch weg kommt, dann kann man endlich eine (fast) ungehinderten Blick auf das Haus werfen.


Auf der Rückseite kam die falsche Tür wieder heraus. Was war passiert ? Wir haben hinten zwei Wohnräume mit Austritt in den Garten und eben einen Geräteraum der nur von Außen zugänglich ist. Das ist sozusagen unser Ersatz für eine Gartenhütte. Selbstredend ist der Raum natürlich nicht gedämmt, oder mit Estrich versehen. Unsere Planung war einen Umlauf, bzw. eine Terrasse, auf gleicher Höhe hinter dem Haus zu haben - auf allen Plänen waren alle Türen auch auf dem gleichen Niveau gezeichnet. Nach dem Einbau der Türen, ist uns aber aufgefallen, dass die Tür vom Geräteraum länger war als die anderen. Gut, wenn man ohne Stufe raustreten kann, aber das hätte einen Absatz in unserem Umlauf bedeutet, was für uns ein no go darstellte. Also kam die Tür diese Woche wieder heraus und nun wird noch ein Absatz eingebaut, damit eine kürzere Tür Platz nehmen kann.


Außen wurden noch die drei Außenzapfstellen vorbereitet. Diese werden bei Davinci als Aufputzvariante ausgeführt. Das momentane Kupferrohr ist derzeit nicht sehr dekorativ, wird aber noch weiß gestrichen und ist dann hoffentlich optisch zurückhaltender.Für den Fall, dass das Rohr im Winter auffrieren sollte, haben die Sanitär-Kollegen unter der Isolierung schonmal vorsorglich eine Verschraubung eingebaut, damit sich das Rohr problemlos neu ansetzen lässt - super Idee, denn ich kenne mich ja ;-)


Innen war das Thema der Woche die Fußbodenheizung, die sich nun zunehmend durch mehr und mehr Räume schlängelt. Hier das Badezimmer in fertigem Zustand und nur noch auf den Estrich wartend. Links sieht man wieder mal den Wäscheabwurf.


Auch im Wohnzimmer zieht sich der orangefarbene Lindwurrm durch den Raum. Vor den Verglasungen sind die Windungen enger gelegt, damit kältere Luft nicht vor den Scheiben "herunterfällt". Wie stark der Effekt bei einer Dreifachverglasung ist, werden wir dann in ein paar Monaten berichten können.


Wie die Elektroleitungen sich alle im Badezimmer versammeln, bevor es in den Keller geht, so haben sich alle Heizkreise im Windfang verabredet. Von hier geht es direkt eine Etage tiefer zum Heizkreisverteiler.


Im Keller wurde parallel die Isolation ausgebracht, damit auch hier in der nächsten Woche die Fußbodenheizung verlegt werden kann.


Auch im Heizungskeller wurde damit begonnen. Wir bekommen zwar keine Heizung im den Raum, aber den Estrich und die Isolierung haben wir uns aus energetischen Gründen trotzdem gegönnt - sonst wären wir nicht auf den KfW 70 Standard gekommen. Denn wie in der Baubeschreibung von Davinci zu lesen, sind die Häuser nur ab Oberkante Bodenplatte automatisch in dem Standard. Der uns angebotene Keller war nicht automatisch in KfW 70 geplant und berechnet - naja, hätten wir irgendwie schon erwartet, denn die Mehrkosten, die dafür aufgerufen wurden, waren eigentlich nicht sehr hoch. Also diskutiert, geeinigt und nun alles nach KfW 70 Standard. Ist alles aber nur aufgefallen, als wir nach einer KfW70-Bestätigung gefragt hatten.

Darüber hinaus wurde auch das Thema Zentralstaubsauger zum Abschluss gebracht.


Ach ja, abschließend noch ein paar Worte zu unserem kombinierten Hausanschlussraum/Heizungsraum/Technikraum. Wir hatten in der Planung schon befürchtet, dass er etwas klein geraten ist (mit gut 16m2), was aber lt. unserer Architektin nicht so wäre. Nach einem Termin mit den Stadtwerken diese Woche haben sich aber unsere ursprünglichen Bedenken leider bestätigt. Zwar passen alle geplanten Geräte in den Raum, allerdings ist der Platz für die Hausanschlüsse mehr als knapp. Nach 15 Minuten Diskussion, war der Herr von Stadtwerken zwar gewillt mit dem vorhandenen Platz auszukommen, aber nur wenn auch der Stromversorger zustimmt - das steht aber noch aus. Wenn das schief geht, dann müssten die Hausanschlüsse in den Hauswirtschaftsraum nebenan verlegt werden. Funktionell, und erst recht optisch, keine adäquate Lösung. Da die Technik immer mehr zunimmt und daher auch mehr Platz beansprucht, sollte man in der Planung hier lieber etwas großzügiger planen. Letztlich haben hier nämlich die Versorger das letzte Wort.

Nächsten Freitag kommt der Estrich - mal wieder ein echter Meilenstein!

Bis denn,
Mike

Sonntag, 10. August 2014

Sanitär zum 3.

Hallo liebe Leser,

auch diese Woche hat die Abteilung "Sanitär" wieder jede Menge Punkte abgehakt - allerdings sind sie noch bei Weitem nicht fertig und die Deadline heißt 22.08., denn dann kommt der Estrich. Aber wie immer - schön der Reihe nach. 

Diese Woche kamen auch die Herren Garage, um das Tor mit dem nun passenden Antrieb auszustatten und einzubauen. Wiedermal eine ganz andere Außenansicht, wenn das Tor geschlossen ist. Dabei hat sich nun gezeigt, dass die Farbe des Tores auch nicht ganz dem Davinci Ton Ral 9016 entspricht, es fällt aber nicht so stark auf wie bei der Tür auf der Rückseite. Allerdings hätten wir, wenn wir das vorher gewusst hätten, mit Sicherheit über die Struktur des Tores diskutiert. Zugegeben, ist sie nicht total daneben, aber die imitierte Holzmaserung ist nicht ganz unser Fall. Den Punkt hatten wir in der Bemusterung aber absolut nicht auf dem Schirm.


Damit ist die Garge, bis auf den Stromanschluss, jetzt so gut wie fertig. Die jetzt noch fehlende Attika im Davinci-Look kommt mit dem Innenausbau des Hauses noch dran.


Im Erdgeschoss sind die letzten Leitungen für Warm- und Kaltwasser, sowie die Außenzapfstellen verlegt worden - alles schön geordnet, gut isoliert und in Eintracht mit den Elektroleitung verlegt. 


In unserem Bad ist die Aufnahme für den Waschtisch komplett vorbereitet worden, d.h. Warm- und Kaltwasser, Abwasser und Verstärkung für die Aufhängung des durchgehenden Waschtisches.


Ab Mitte der Woche bekamen dann die Kabel und Wasserleitungen am Boden noch Gesellschaft mit der dritten Spezies der Leitungen - die Saugleitungen für den Staubsauger. Auch diese wurden kunstvoll neben, über und unter den bereits vorhanden Leitungen platziert. Alle Saugrohre müssen sich irgendwann treffen und in ein gemeinsames Rohr am Staubsauger im Keller münden. Auch das Einpassen der entsprechenden Steckdosen ist mit Sicherheit sehr aufwändig gewesen, da hierzu die Wände und die Hohlstützen geöffnet, bzw. ausgeschnitten werden mussten. Wir haben lange überlegt, ob wir mit einem längeren Saugschlauch die Anzahl der Dosen hätten reduzieren können, aber wir hatten die Befürchtung, dass mit einem zu langen Saugschlauch der Komfort beim Saugen gegenüber einem herkömmlichen Sauger verloren geht. Wir haben uns daher jetzt für einen 7,5m langen Schlauch entschieden. Wie er sich in der Praxis bewährt, wird sich Endes des Jahres zeigen.


 Hier ein Blick auf das Zusammentreffen von Ableitungen für drei Steckdosen.


Unsere Lieblingsstelle im Badezimmer hat jetzt geschlossen. Nachdem jetzt alle Kabel gezogen, und die Zuleitungen für das Wasser verlegt wurden, konnte die Öffnung jetzt auch isoliert und verschlossen werden. Natürlich hat gleich eine Saugleitung den neu gewonnen Platz erobert.


Damit gehen wir mal in den Keller. Auch hier wieder jede Menge große Fortschritte, aber auch viel Detailarbeit. So kam unser gewünschter Rückspülfilter an seinen Platz und hat auch den gewünschten Anschluss an das Abwassernetz bekommen. Das war mir ganz wichtig, da wir derzeit zwar auch einen Rückspülfilter haben, den ich aber nur mit untergestelltem Eimer nutzen kann. Bei rund 4 bar Druck auf der Wasserleitung immer eine mittelprächtige Schweinerei - das sollte damit jetzt erledigt sein.Was hier noch fehlt und erst gegen Ende des Ausbaus kommt, ist die Wasserenthärtungsanlage, die wir bei unseren Härtegraden auch wirklich gebrauchen können.


Neben der Wärmepumpe an sich, kamen dann die Woche auch die beiden Pufferspeicher an Ort und Stelle und sind zwischenzeitlich auch schon (fast) komplett angeschlossen. Macht alles einen sehr ordentlichen und aufgeräumten Eindruck. Wenn das nach der Druckprobe dann auch noch so bleibt, bin ich hoch zufrieden. Bislang scheint der Technikraum von der Größe her noch zu passen - hoffentlich bleibt das auch so. Die Wasser- und Heizkreisverteiler müssen noch fertig angeschlossen werden, was aber mit dem Fortschritt der Fußbodenheizung kommen dürfte.


Auch der Staubsauger hat seinen Platz noch gefunden und ist schon samt Abluftschalldämpfer angeschlossen. Vor der Wärmepumpe kommt die Saugleitung noch etwas unmotiviert aus der Decke ;-)


Alles in Allem erinnert mich der Technikraum schon irgendwie an das Maschinendeck der Enterprise und dabei fehlt noch der Schaltschrank und die Bus Technik!

In diesem Sinne, "beam me up" - bis nächste Woche,
Mike

Sonntag, 3. August 2014

Sanitär die 2.

Willkommen Kanada, Luxemburg, Mongolei, Niederlande und Polen - schön dass der Blog immer internationaler wird! Bei über 3600 Zugriffen kein Wunder.

Diese Woche hat sich einiges getan, nach den ergiebigen Regenfällen und den Unwettern Anfang der Woche kann ich vermelden, dass die Dichtigkeit wohl hergestellt ist, lediglich durch den Kamin hat es noch etwas reingeregnet - das wurde aber auch noch abgestellt.

Als nächstes kamen die Gerüstbauer und haben das Gerüst wieder abgeholt und ratet mal wann, klar am nassesten Tag der Woche - was eine Schlammschlacht. Trotzdem bin ich froh, dass das Gerüst endlich weg ist und wir jetzt mal einen besseren Eindruck vom Haus bekommen. Deswegen zuerst mal ein paar aktuelle Aufnahmen von Außen:

 


Auch unser zukünftige Terrasse wirkt jetzt schon viel größer und einladender. Ach ja, im Haus stapelten sich zwischenzeitlich noch mehr Packungen mit Dämmmaterial.


Unser Energieversorger war auch nicht untätig und hat die Laterne um rund 2 Meter auf die Grundstücksgrenze versetzt, da sie vorher genau vor der Einfahrt zum Carport gestanden hat - etwas ungünstig. 


Natürlich ging es auch Innen weiter, zuerst mit den Kellerbauern, die auch Anfang der Woche die restlichen Stützen der Kellerdecke abgeholt haben. Unglaublich was das für das Raumgefühl in den Kellerräumen bedeutet - man sollte meinen, dass ein paar Stützen garnicht so viel ausmachen, aber in der Realität liegen da wirklich Welten dazwischen. Exemplarisch ein Blick in das künftige Arbeitszimmer, was definitiv nichts von einem Kellerraum hat. Meine Frau hat schon die Befürchtung geäußert, dass sie mich nach dem Umzug wohl nur noch im Keller findet ;-)


Auch der Kamin wurde an die Abwasserleitung angeschlossen (wieder etwas gelernt), damit ist der Regeneinfall durch den Schornstein dann erledigt.


Die wirklichen Fortschritte der Woche fanden aber im Keller und in den Bädern statt. Der Technikkeller/Heizungsraum wurde schonmal überall dort gestrichen, wo man später nicht mehr hinkommt - sieht im Moment etwas wild aus, macht aber Sinn. Was hier so dekorativ auf der Ameise parkt, ist das Podest für die Wärmepumpe, das die Woche noch eine kleine Sonderbehandlung bekommen hat, da es in einer Nummer zu hoch geliefert worden ist - wo es ein Problem gibt, gibt es auch eine Säge. Jetzt stimmt die Höhe.


Der Wald der Kabel ist jetzt etwas sortiert und gebündelt worden, damit die Vorbereitung für Wasser- und Heizkreisverteilung gemacht werden konnten. Stimmt, ich hatte ja noch ein Gewerk vergessen! Am Dienstag kamen ganz kurzfristig die Herren Photovoltaik und haben schonmal die Kabel für die Vorbereitung der später kommenden PV-Anlage gelegt (sind im Beutel links neben der Tür abgelegt). In dem Raum ist wirklich "work in progress". Ich bin gespannt, wie später die Heizung, die Pufferspeicher, die Wasser- und Heizungsverteilung plus der Elektrik hier hinein passen - ob wir den Raum hätten größer planen müssen? Man wird sehen...


Mit dem Podest in der richtigen Höhe, hat dann auch die Wärmepumpe schon ihren endgültigen Platz eingenommen - mir ist allerdings vollkommen unklar, wie das schwere Teil seinen Weg in den Keller gefunden hat. Aber ich muss ja auch nicht alles wissen.


Im Erdgeschoss wurden dann auch schon die ersten Heizungsrohre gesichtet und die Installation im Gäste WC wurde abgeschlossen. Zum Thema Gäste WC ein Tipp an alle Davinci Hausbauer: wir haben ein kleines Gäste WC gewählt (2x1 Raster). Daher wollten wir keine Installationswand hinter dem Waschtisch im WC. Laut Davinci kein Problem, allerdings ist mir dann auf den Ausführungsplänen aufgefallen, dass die Entwässerung vor der Wand geplant war - wie sieht das denn aus ?! Letztlich haben wir uns durchgesetzt und die Entwässerung in der Wand bekommen (die Rückwand geht zur Abstellkammer; links im Bild) und von daher war die Installation von hinten in die Wand gekommen. Davinci macht diese Lösung aber gar nicht gerne und man muss hier hartnäckig bleiben. Wir haben ein Kundenhaus besichtigt, wo wirklich die Entwässerung vor der Wand war und dann mit weißem Holz verkoffert worden ist. Für uns ein "no go".

Aber hier ist alles wie es sein soll.


Der Wäscheabwurf ist auch schon vorbereitet und isoliert und kommt direkt vom Bad im Hauswirtschaftsraum heraus - nettes, praktisches Gimmick.


Die Unterputzinstallationen der beiden Duschen ist auch schon fertig. Quizfrage, welches ist die Dusche im Hauptbad und welche im Gästebad?

Wir haben uns in unsere Dusche für eine Ablaufrinne am hinteren Ende der Dusche entschieden, da wir nicht permanent auf dem Abfluss stehen wollten, mal sehen wie das in der Praxis funktioniert.


Auch die Elektriker haben noch munter weiter Kabel für die Garage und die Außenbereiche verlegt und dann alles noch schön in Kabelkanäle verpackt. Weiterhin wurden alle Unterputzdosen für die späteren Schalter und Steckdosen gesetzt. Damit ist die erste Runde der Elektrik erledigt und in ein paar Wochen geht es dann daran, die Komponenten und das Bussystem zu installieren. Zum Thema Bus-System: Wir haben uns für ein KNX System entschieden und lassen dass auch über Davinci planen und programmieren. Lediglich die Komponenten besorgen wir nach deren Vorgabe selbst und stellen sie dann bei - das hatte ganz einfach Kostengründe. Zum Bus aber später sicherlich noch (viel) mehr :-)


In den Teilen, in denen keine Kabel oder Wasserleitungen mehr gelegt werden mussten, wurde schon fleissig die Isolation des Bodens gemacht und damit nebenbei auch wieder Lagerfläche geschaffen.



Ja, und dann war da noch der Zentralstaubsauger - zumindest schon einmal ausgepackt. Die Steuerleitungen sind verlegt und die Steckdosen dafür auch schon gebohrt. Er sollte irgendwann in der nächsten oder übernächsten Woche auch seinen Platz im Technikraum finden. Und wirklich, ich freue mich schon aufs Staubsaugen mit dem Teil !


Einen schönen Sonntag noch und bis zur nächsten Woche,
Mike