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Sonntag, 16. November 2014

Tiefbau in der nächsten Runde

Moin Moin,

heute gibt’s mal ausnahmsweise zwei Posts, nach Themen getrennt.

Diese Woche konnte doch noch der ausstehende Tiefbau beginnen. Nachdem die Bauarbeiten in Sachen Straßensanierung zu den neuen Kanalanschlüssen im öffentlichen Bereich geführt hatten, hat dann am Donnerstag unser Tiefbauer auch wieder die Arbeit aufgenommen. Als ich am Donnerstagabend nach Hause gekommen bin, bin ich doch über die Ausmaße des Lochs, das ich vor unserem Haus vorfand, etwas erschrocken - was soll denn hier vergraben werden?!?

OK - eine Zisterne und zwei Kontrollschächte (Schmutzwasser und Regenwasser) müssen hier hinein. Das Ganze muss jetzt etwas enger zusammen rutschen, da uns Davinci den Kontrollschacht für das Schmutzwasser genau in die Trasse für die Hausanschlüsse geplant hat - geht gar nicht. Zum Glück haben wir genug Platz, um den Fauxpas noch zu bereinigen. Mein Eindruck ist, da der Tiefbau kein Gewerk von Davinci ist, wird hier auch nicht so 100%ig drauf geachtet.



Am nächsten Tag früh am morgen bekam die Zisterne ihr "Bett" gemacht...


... und bald kam auch schon der erwartete LKW mit der dicken Ladung. Die ganze Abladeprozedur war schnell vorbei.


Kein Bild vom Abladen aber dafür ein Blick auf den netten "Fahrer" - leider durfte er nicht raus :-(


So sah die ganze Sache nun komplett mit der Zisterne aus. Wir mussten laut Bebauungsplan eine Zisterne setzen und haben uns, wie zu sehen, für eine Version aus Beton mit einem Volumen von 5.600 Liter entschieden - mächtiger Klotz.


Als nächstes wurde der Kontrollschacht für das Schmutzwasser vorbereitet. Das Ding mit der Plexiglashaube ist die Rückstausicherung, die wir als elektronische Variante gewählt haben. Ist zwar teurer, dafür kann aber eine Funktionsprüfung mit Rückmeldung jederzeit von Innen angestoßen werden und evtl. Störmeldungen gehen als Alarm auf unser Bus-System weiter.


Schacht drauf und fertig war Einbau Nr. zwei!


Gleiches Spiel nochmal mit dem Regenwasserschacht, der nur eine einfache Revisionsöffnung erhält. Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist das auch nicht überall gefordert, aber unsere Stadtwerke bestehen halt darauf.


Et voilà - hier nun alle drei Einbauten einträchtig vereint - wenn nun die ganzen Zu- und Abläufe noch korrekt angeschlossen werden, gehört danach das Loch auch der Vergangenheit an. 


Dafür bleibt uns die Straßenbaustelle noch eine Weile erhalten. Zum Glück sind die Jungs aber dermaßen kooperativ, dass wir auf unserer Baustelle noch keine Verzögerungen oder Wartezeiten hatten - vielen Dank an die Mainzer Baufirma !

Das wäre der "unterirdische" Teil der Berichterstattung, alles andere im zweiten Teil!

Mike

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