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Sonntag, 17. August 2014

Sanitär die 4. (und vorletzte)

Moin Moin,

so, eine weitere Woche ist vorbei, also mal wieder Zeit den wöchentlichen "Wasserstand" durchzugeben. Außen hat sich diese Woche nicht ganz so viel getan. Auf der Straßenseite wurde die Absperrung und der Bauzaun abgeholt und schon sieht die ganze Sache viel aufgeräumter und fertiger aus. Wenn der Anhänger nächste Woche noch weg kommt, dann kann man endlich eine (fast) ungehinderten Blick auf das Haus werfen.


Auf der Rückseite kam die falsche Tür wieder heraus. Was war passiert ? Wir haben hinten zwei Wohnräume mit Austritt in den Garten und eben einen Geräteraum der nur von Außen zugänglich ist. Das ist sozusagen unser Ersatz für eine Gartenhütte. Selbstredend ist der Raum natürlich nicht gedämmt, oder mit Estrich versehen. Unsere Planung war einen Umlauf, bzw. eine Terrasse, auf gleicher Höhe hinter dem Haus zu haben - auf allen Plänen waren alle Türen auch auf dem gleichen Niveau gezeichnet. Nach dem Einbau der Türen, ist uns aber aufgefallen, dass die Tür vom Geräteraum länger war als die anderen. Gut, wenn man ohne Stufe raustreten kann, aber das hätte einen Absatz in unserem Umlauf bedeutet, was für uns ein no go darstellte. Also kam die Tür diese Woche wieder heraus und nun wird noch ein Absatz eingebaut, damit eine kürzere Tür Platz nehmen kann.


Außen wurden noch die drei Außenzapfstellen vorbereitet. Diese werden bei Davinci als Aufputzvariante ausgeführt. Das momentane Kupferrohr ist derzeit nicht sehr dekorativ, wird aber noch weiß gestrichen und ist dann hoffentlich optisch zurückhaltender.Für den Fall, dass das Rohr im Winter auffrieren sollte, haben die Sanitär-Kollegen unter der Isolierung schonmal vorsorglich eine Verschraubung eingebaut, damit sich das Rohr problemlos neu ansetzen lässt - super Idee, denn ich kenne mich ja ;-)


Innen war das Thema der Woche die Fußbodenheizung, die sich nun zunehmend durch mehr und mehr Räume schlängelt. Hier das Badezimmer in fertigem Zustand und nur noch auf den Estrich wartend. Links sieht man wieder mal den Wäscheabwurf.


Auch im Wohnzimmer zieht sich der orangefarbene Lindwurrm durch den Raum. Vor den Verglasungen sind die Windungen enger gelegt, damit kältere Luft nicht vor den Scheiben "herunterfällt". Wie stark der Effekt bei einer Dreifachverglasung ist, werden wir dann in ein paar Monaten berichten können.


Wie die Elektroleitungen sich alle im Badezimmer versammeln, bevor es in den Keller geht, so haben sich alle Heizkreise im Windfang verabredet. Von hier geht es direkt eine Etage tiefer zum Heizkreisverteiler.


Im Keller wurde parallel die Isolation ausgebracht, damit auch hier in der nächsten Woche die Fußbodenheizung verlegt werden kann.


Auch im Heizungskeller wurde damit begonnen. Wir bekommen zwar keine Heizung im den Raum, aber den Estrich und die Isolierung haben wir uns aus energetischen Gründen trotzdem gegönnt - sonst wären wir nicht auf den KfW 70 Standard gekommen. Denn wie in der Baubeschreibung von Davinci zu lesen, sind die Häuser nur ab Oberkante Bodenplatte automatisch in dem Standard. Der uns angebotene Keller war nicht automatisch in KfW 70 geplant und berechnet - naja, hätten wir irgendwie schon erwartet, denn die Mehrkosten, die dafür aufgerufen wurden, waren eigentlich nicht sehr hoch. Also diskutiert, geeinigt und nun alles nach KfW 70 Standard. Ist alles aber nur aufgefallen, als wir nach einer KfW70-Bestätigung gefragt hatten.

Darüber hinaus wurde auch das Thema Zentralstaubsauger zum Abschluss gebracht.


Ach ja, abschließend noch ein paar Worte zu unserem kombinierten Hausanschlussraum/Heizungsraum/Technikraum. Wir hatten in der Planung schon befürchtet, dass er etwas klein geraten ist (mit gut 16m2), was aber lt. unserer Architektin nicht so wäre. Nach einem Termin mit den Stadtwerken diese Woche haben sich aber unsere ursprünglichen Bedenken leider bestätigt. Zwar passen alle geplanten Geräte in den Raum, allerdings ist der Platz für die Hausanschlüsse mehr als knapp. Nach 15 Minuten Diskussion, war der Herr von Stadtwerken zwar gewillt mit dem vorhandenen Platz auszukommen, aber nur wenn auch der Stromversorger zustimmt - das steht aber noch aus. Wenn das schief geht, dann müssten die Hausanschlüsse in den Hauswirtschaftsraum nebenan verlegt werden. Funktionell, und erst recht optisch, keine adäquate Lösung. Da die Technik immer mehr zunimmt und daher auch mehr Platz beansprucht, sollte man in der Planung hier lieber etwas großzügiger planen. Letztlich haben hier nämlich die Versorger das letzte Wort.

Nächsten Freitag kommt der Estrich - mal wieder ein echter Meilenstein!

Bis denn,
Mike

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