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Donnerstag, 12. Juni 2014

... es geht voran!

Ich hatte doch schon im letzten Post geschrieben, dass die Uhren im Baugewerbe anscheinend anders gehen, aber wie viel anders, das versetzt mich doch immer wieder in Staunen. Der geneigte Leser mit mehr Bauerfahrung mag das zwar mitleidig belächeln, aber wir sind leider noch nicht so weit, das mit der nötigen Gelassenheit hinzunehmen. Aber erstmal der Reihe nach, was nach dem erfolgreichen Abbruch am Samstag passiert ist:

Nach dem schönen Wetter am Pfingstwochenende war die Laune am Dienstag eigentlich bestens, bis dann ein Schreiben der schon sehr beliebten Abbruchfirma kam, in der eine bisher nicht vereinbarte Sicherheitsleistung verlangt wurde - bei Nichtvorlage wurde schon mal mit dem Stopp der Arbeit gedroht. Um der Sache Nachdruck zu verleihen, hat der nette Unternehmer dann auch gleich am Dienstag mal die ganze Mannschaft von der Baustelle abgezogen - super, das war's dann erst einmal mit der guten Laune.

Nach anwaltlicher Beratung und einigen Telefonaten in lauterem Ton mit der Firma, ging es dann am Mittwoch Nachmittag (!) endlich weiter. Ach ja, die Sicherheit hat er natürlich nicht bekommen; frage mich echt was das alles sollte.

Am Mittwoch wurden dann sage und schreibe am späten Nachmittag 2 (in Worten zwei) Fuhren Schutt abgefahren - dann war es Zeit für den Feierabend. Damit waren eigentlich zwei komplette Tage futsch.

Vergaß ich ganz zu erwähnen: der bekannte Zeitplan sah vor, dass heute (Donnerstag) um 08:00 sowohl der Vermesser für die Grobabsteckung, als auch Geologe, der nochmal die Bodenbelastbarkeit unter dem alten Gebäude messen sollte, auftauchen. Da beides durch den immer noch herumliegenden Schutt schwer, bzw. unmöglich war, war jetzt Aktion angesagt, aber auch das mit der typischen Gelassenheit.

Immerhin kamen heute insgesamt 12 LKW Fuhren zustande, was zeitweise fast zu Stau in der Strasse führte.


Zu allem Überfluss hat dann auch noch der Bagger zeitweise den Geist aufgegeben, wahrscheinlich wegen der ungewohnt vielen Arbeit an einem Tag ;-)
Aber irgendwann war dann auch das Problem behoben und es konnte dann weitergehen.

Der Vermesser hat es dann auch noch irgendwie geschafft in den Arbeitspausen des Baggers die Absteckung und die Höhenmarkierungen zu machen, allerdings in einer nur etwas provisorischen Variante - wir hoffen die Markierungen verschwinden nicht bei den laufenden Arbeiten und dass die Sache so für die Grobabsteckung auch ausreicht.

Hier noch ein Bild vom Tagewerk - die Grube sieht schon deutlich aufgeräumter aus, allerdings sieht man im Vordergrund noch ein paar Mauern des Kellers stehen und die Bodenplatte ist auch noch da. Auch das Teil, auf dem der Bagger thront, muss noch komplett weg - also bleibt auch für morgen wieder die drängende Frage: kommen LKW und wenn ja, wann und wie viele? 


Es bleibt also weiterhin spannend - für unseren Geschmack viel zu sehr und absolut unnötig, denn es war eigentlich genug Zeit in unserer Planung vorhanden. 

Ihr glaubt nicht, wie froh wir sind, wenn wir endlich nichts mehr mit dieser Amateurfirma zu tun haben, was leider noch dauert, da sie auch den Tiefbau machen.
Wir freuen uns wenn wir dann im nächsten Step mit den Profis von Knecht Keller zu tun haben - die haben bisher einen super Eindruck gemacht.

Also bleibt mir noch das Fazit der bisherigen Woche zu ziehen: es ist wenigstens ein wenig weiter gegangen und "always look on the bright side of life!"

Stay tuned,
Mike

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